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04.03.2016 09:24 Alter: 1 year
Kategorie: SZ-Funkt, SZ-Page
Von: Samuel Puschacher

Raspberry PI 3 im Überblick

Am Montag wurde der neue Raspberry PI vorgestellt. Wir konnten einen ergattern und haben ihn ein paar kurzen Tests unterzogen. Die neue Version soll mit dem schnelleren Prozessor und der erstmalig in seiner Familie integrierten WLAN- und BLE(Bluetooth Low Energy)-Interfaces bestehen.


Pünktlich zum vierten Geburtstag der Raspberry PI-Foundation wurde am Montag der Raspberry PI 3, als nun leistungsstärkstes Mitglied der Mini-PC Familie, vorgestellt.

Bei dem 64-bit Prozessor der neuen Ausführung handelt es sich um einen ARM Cortex A53 von Broadcom. Im Vergleich zur ersten Generation verfügt der neue Mini-PC mit dem Quadcore Prozessor, welcher bis zu 1,2 GHz taktet, über die zehnfache Leistung im Vergleich zu der ersten Generation. Dies macht sich in der Praxis deutlich erkennbar, nun ist ein flüssiges Arbeiten mit den Office-Programmen und den vorinstallierten Entwicklungsumgebungen, als auch das Spielen der vorinstallierten Minecraft-PI Edition möglich. Diese Anwendungen steckt er mit Leichtigkeit weg, die Prozessorleistung übersteigt hier 10% kaum.

Laut Herstellerangaben benötigt er ein Netzteil mit 2,5 Ampere, welches auch von der Marke Angeboten wird. Jedoch sollte der Stromverbrauch laut Tests ohne Peripheriegeräten unter 600mA bleiben.

Zurzeit ist noch nicht jede Software damit kompatibel, was sich mit Updates in den kommenden Wochen ändern dürfte.

Auf dem 3er PI ist im Vergleich zum PI Zero ein kleinerer Ansturm als auf den PI Zero, welcher immer noch bei allen Shops ausverkauft ist. Das liegt vermutlich daran, dass dieser ein völlig neues Anwendungsgebiet erschlossen hatte. Der neuste Raspberry ist bei folgenden Shops verfügbar: Reichelt, Pollin, Conrad und Cyberport.

Bei den Verbesserungen des aktuellen Modells handelt es sich um nette Features, die kein must have sind, man sollte sich also überlegen, ob sich das Upgrade lohnt. Die größten Argumente hierfür sind die integrierten Funkschnittstellen, diese könnte man zwar per USB nachrüsten, aber so erspart man sich zwei zusätzliche USB-Ports und etwas Platz.